Neuigkeiten aus der Köbe – November 2017

Auch heute beginnen wir den Beitrag wieder mit etwas Positivem – wir konnten in den letzten Wochen zwei neue Vereinsmitglieder gewinnen. Wir freuen uns sehr, dass Frau Janine Lange und Frau Maria Just uns künftig bei der Vereinsarbeit unterstützen werden. Auf unserer Mitgliederversammlung im November werden wir unsere beiden neuen Mitglieder, die uns schon bei den letzten Aktivitäten im Jahre 2017 – Ostergrillen und Köbefest – tatkräftig zur Seite standen, in den Reihen des Fördervereins Naturpark Köbe e.V. Penig herzlich begrüßen.

In unserem heutigen Beitrag möchten wir aufrufen, uns mit frischen Ideen für die weitere Gestaltung des Naturparkes zu unterstützen. Unsere bisherigen Aktivitäten und das durch den Förderverein und seine Mitglieder, freiwilligen Helfer und Sponsoren Geschaffene ist unter unserer neuen Internetseite:

www.naturpark-koebe.de

zu finden. Über Hinweise und Tipps zur Verbesserung der Köbe sowie der Internetseite würden wir uns sehr freuen. Schreiben Sie uns dazu gern eine Mail an wuensche@naturpark-koebe.de oder teilen Sie uns Ihre Gedanken persönlich mit.

Eine der besten Gelegenheiten, um mit den Vereinsmitgliedern ins Gespräch zu kommen, ist wie in jedem Jahr der Weihnachtsmarkt in Penig. Wie in den Vorjahren, steht sicherlich bei allen traditionell in dieser Zeit ein Besuch auf dem Peniger Weihnachtsmarkt am 02. und 03.12. auf dem Programm. Wir würden uns daher sehr freuen, wenn wir Sie am Stand des Köbe-Vereins begrüßen dürfen. Traditionell gibt es wie in jedem Jahr die leckersten Stollen der heimischen Bäckerinnen und Bäcker, den vollmundigsten Glühwein – wer mag, natürlich mit Schuss – und natürlich auch den besten Grog.

Alle Einnahmen aus dem Verkauf kommen selbstverständlich dem Erhalt der Köbe, den Tieren und gern der Umsetzung Ihrer Ideen zu gute. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dabei wieder auf Sie zählen können. Spenden, vor allem Weihnachtsstollen, können wie immer in der Praxis Dr. Matthias Drechsler, oder in der Mozart-Apotheke bzw. direkt auf dem Weihnachtsmarkt an unserem Stand abgegeben werden. Natürlich holen wir aber auch gern Ihre Leckereien bei Ihnen zu Hause ab. Bitte rufen Sie uns an: Telefon 037381.85297 oder Funk 0173.6561015. Auch dafür an Sie ein herzliches Dankeschön.

Wir wünschen an dieser Stelle allen Sponsoren, Mitgliedern, Helfern und Freunden des Naturparkes Köbe eine schöne und besinnliche Adventszeit und wir hoffen, Sie auf dem Peniger Weihnachtsmarkt 2017 bei uns begrüßen zu dürfen.

Liebe Naturfreunde – bleibt unserem Naturpark Köbe und unseren Tieren wohl gesonnen.

Und wieder ……….. NUR EIN STÜCK BROT

Wir durften heute Abend wieder eine unserer Ziegen unter Begleitung der Tierärztin „zu Grabe tragen“. Grund war, wie schon so oft, das Füttern mit Brot. Aufmerksame Besucher hatten heute Abend den Zustand der Ziege bemerkt und unverzüglich den Tierpfleger sowie die Tierärztin benachrichtigt. Leider kam jeder Hilfe zu spät.

Trauer um tote Kaninchen, Freude über Alpakas

Freud und Leid in dem kleinen Peniger Tierpark: Während 20 gestorbene Kaninchen bald ersetzt werden sollen, ziehen zwei niedliche Felltiere die Blicke auf sich.

Von Babette Philipp
erschienen am 19.08.2017

Penig. Gerade erst sind die Stallungen für die Kaninchen in dem kleinen Peniger Tierpark Köbe neu gestaltet worden. „Sie sind größer, freundlicher und besser angepasst an die Bedürfnisse der Tiere“, sagt Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Aber zur Zeit stehen sie leer. Denn ihre Bewohner – 20 Kaninchen – sind gestorben, offenbar der Chinaseuche zum Opfer gefallen. Und das, obwohl sie geimpft waren. „Die Kaninchen, wie auch alle anderen Tiere, werden so, wie es uns unser Tierarzt empfiehlt, behandelt und geimpft“, betont Tschök-Engelhardt.

Warum die Kaninchen dennoch gestorben sind, bleibt unklar. Aber es war in jüngster Zeit gehäuft zu Todesfällen durch die Chinaseuche gekommen, die in Sachsen dieses Jahr offenbar ein Schwerpunkt ist. Erschwerend: Zu der herkömmlichen Krankheit (RHD) hat sich eine von Frankreich hereingetragene Variante der Chinaseuche, RHD2, nach Sachsen ausgebreitet. Um die Tiere zu schützen, gibt es laut einem Tierarzt aus der Region zwei Möglichkeiten: Statt wie sonst üblich nur einmal, impfe man die Tiere nach drei Wochen ein zweites Mal und danach jedes halbe Jahr. Ein spezieller Impfstoff gegen RHD2 aus Frankreich schütze nach einmaliger Impfung ein Jahr. Doch er wurde erst Ende April in Deutschland zugelassen worden. Viele Jungtiere wurden daher spät geimpft.

Zudem braucht es laut dem Tierarzt einige Tage, bis die Immunität aufgebaut ist. „Wenn die Seuche schon im Bestand war, kam die Impfung zu spät.“ Das habe er in der Region von Geithain bis Lunzenau erst vor Kurzem extrem erlebt. Halter, die nicht impfen ließen, hätten innerhalb von Tagen alle Tiere verloren, auch in geimpften Beständen sei es zu Verlusten gekommen. Deshalb waren mehrere Kaninchenausstellungen in der Region ausgefallen. Nicht so die Rochlitzer Jungtierschau. Sie soll nächstes Wochenende wie geplant stattfinden. „Wir müssen einen mächtigen Einbruch hinnehmen, halten aber an der Schau fest“, sagte Ausstellungsleiter Alexander Ferks. Mit etwa 1300 Tieren würden rund ein Drittel weniger Kaninchen als sonst präsentiert, mit 225 Züchtern falle man erstmals seit vielen Jahren unter die 300er-Marke. Der Aufbau für die Ausstellung sei bereits abgeschlossen, am Mittwoch kommen die Tiere. Am Donnerstag werden sie bewertet, Freitag bis Sonntag können sie bewundert werden.

Wann man in der Köbe wieder Kaninchen bewundern kann, ist indes unklar. „Wir mühen uns, schnell Ersatz zu bekommen, weil die flauschigen Langohren besonders für die Kinder ein Besuchermagnet sind“, sagte Tschök-Engelhardt.

Unterdessen können sich die Besucher der Köbe über zwei Neuzugänge freuen, die ebenso kuschelig sind und die jüngsten Gäste begeistern dürften: Alpakas. Sie sind zwar nur vorübergehend da, wie Tschök-Engelhardt erklärt „sozusagen als Sommerfrischler“, seien aber sehr beliebt bei den Besuchern. Bis etwa Oktober, solange Grünfutter da ist, werden die Alpakas in der Köbe sein.

Quelle: Freie Presse , 19.08.2017

Heute stellen wir uns vor……

Kaum sind wir in unserm neuen Sommerquartier eingezogen, werden wir auch schon von vielen Besuchern bestaunt.

Natürlich wissen Sie noch gar nichts über uns, daher wurden wir beauftragt uns hier, im Amtsblatt von Penig, vorzustellen.

Gestatten, wir sind Alpakas. Ein schwarzes und ein weißes Alpaka, um genau zu sein. Wie? Sie wissen gar nicht, was ein Alpaka ist? Nun, wir sind weitläufige Verwandte der Kamele, diese lustigen Gesellen mit den Höckern auf dem Rücken. Unsere Ur-Ur-Ur-Uromas kommen aus den südamerikanischen Anden und sorgen mit ihrer kuschelig weichen Wolle dafür, dass die Menschen dort nicht frieren.

Wir beide kommen natürlich nicht aus Südamerika. Das ist viel zu weit weg und auf dem Schiff nach Europa würden wir nur seekrank. Wir wohnen eigentlich in Dürengerbisdorf, machen aber von Mai bis Oktober Urlaub im Naturpark Köbe. Das ist super, denn endlich lernen wir viele liebe neue Leute kennen und können uns bestaunen lassen.

Übrigens haben wir immer Hunger. Wir sind Pflanzenfresser und was schmeckt da wohl am besten? Gras natürlich, und das fressen wir den ganzen lieben langen Tag. Allerdings dürfen wir nicht alles essen. Brot sieht vielleicht lecker aus und schmeckt euch Menschen, aber uns macht es krank. Deshalb wollen wir euch bitten, das Brot zu Hause zu lassen, denn das mag keiner von uns essen, auch nicht unsere Nachbarn, die Ziegen und Schafe.

Wir sind Gruppentiere und haben unsere Artgenossen sehr gern. Deswegen sind wir auch zu zweit. Alleine wäre es uns viel zu schnell langweilig.

Außerdem gehen wir einmal im Jahr zum Frisör, der uns das Fell schert. Deshalb sehen wir manchmal auch ein wenig nackig aus. Das sind dann immer drei bis sechs Kilogramm Haare. Eigentlich cool, dass abnehmen so leicht geht, nicht?

Ja, und wenn wir ein Baby-Alpaka bekommen, dann dauert das fast ein Jahr, bis es geboren wird. Sechs bis acht Monate lang bekommt das Baby dann von der Mutter Milch, dann darf es auch Gras fressen, wie die Großen. Nach zwei Jahren, ist das Baby dann erwachsen. Es kann dann selbst Mama bzw. Papa werden.

Wir hoffen, Ihnen hat unsere kleine Vorstellungsrunde gefallen und würden uns natürlich freuen, wenn Sie uns in unserem neuen Heim im Naturpark Köbe besuchen kommen.

Liebe Grüße von Ms. Und Ms. Alpaka

Sommergäste in der Köbe

Seit heute, 22.07.2017, könnte ihr in unserem Naturpark Köbe unsere beiden Alpaka-Gäste bestaunen und bewundern.

Ganz neugierig, aber auch noch leicht schreckhaft ob der neuen Umgebung, durchstreifen die beiden ihr Gehege.

Alpakas sind ruhige und leise Tiere. Das Alpaka „Hmm“ ist der meistverwendete Laut. Als zufriedenes Summen kann man es oft hören. Es kann aber auch nervös oder energisch vorgebracht werden. Mit einem lauten hohen Wiehern oder Schreien reagieren Alpakas nur in Gefahrensituationen.

Und – sie spucken, aber nicht so wie es der Volksmund darstellt. Keine Schleimgebilde sondern mehr oder weniger verdautes Gras aus dem Vormagen wird verspuckt. Dabei trifft es aber Menschen eher nur zufällig, denn in den meisten Fällen werden damit Rangordnungen „erspuckt“.

Aber auch wenn ein Alpaka sich bedroht fühlt, spuckt es schon mal. Diese Bedrohungen reichen vom zu nahem Beieinanderstehen beim Fressen über schmerzliche Behandlungen durch einen Tierarzt bis hin zum Abwehren eines Hengstes durch eine tragende Stute.

Aus purer Lust spuckt ein Alpaka nach niemandem! Also seid bitte schön achtsam, wenn ihr euch dem Gehege nähert.

Nachtrag zum Köbefest – Typisierungsaktion

Ein großes DANKESCHÖN für das DANKESCHÖN, welches uns in diesen Tagen erreichte. Mit Hilfe des vks konnten am Tag des Köbesfestes insgesamt 21 neue Stammzellenspender gewonnen werden. Eine großartige Idee, die uns schon lange am Herzen liegt und für die nächsten Jahre möglicherweise auch eine Fortsetzung finden kann. DANKE an alle, die sich hier engagieren.

Köbefest – Der Wettergott meinte es zu gut

Liebe Freunde des Naturparkes Köbe,

wir blicken auf ein erfolgreiches 19. Köbefest zurück und freuen uns, dass wieder viele hunderte Besucher trotz der sehr hohen Temperaturen zu uns kamen. Pünktlich um 10 Uhr wurde das Fest traditionell mit dem Akkordeon Orchester Penig gemeinsam mit der Jagdhorn-Gruppe eröffnet. Anschießend begrüßten wir zum ersten Mal das Blasorchester Wiederau e.V. mit vielfältiger Blasmusik. Evelyn Wetzel sang wieder beliebte Melodien, die zum Mitsingen und Schunkeln einluden. In diesem Jahr konnten wir zum wiederholten Male den Faschingsclub Penig begrüßen, der mit seinen verschiedenen und generationsübergreifenden Darbietungen Klein und Groß begeisterte. Die Big-Band “brass & swing” aus Ottendorf rundete das Programm zum Schluss wieder beschwing ab. Der Clown FIPS war wieder in der Köbe auf Stelzen unterwegs und bastelte für die Kinder lustige Ballontiere – aber auch Erwachsene überraschte er mit einigen Späßen und Einlagen.

Mit verschiedenen Essens- und Getränkeständen, betreut von den Vereinsmitglieder und freiwilligen Helfern, wurde für das leibliche Wohl aller Gäste gesorgt. Den ganzen Tag warben Vereinsmitglieder um Tierpatenschaften für die Tiere unseres Naturparkes. Auch hier konnte bei den Einnahmen an die Vorjahre angeknüpft werden.

Da der Eintritt in den Tierpark frei ist, holen wir uns Gewerbetreibende ins Boot, ohne deren Unterstützung wir gar nicht auskommen würden. Daher hier an dieser Stelle ein Dankeschön gebührend dem Gewerbeverein Penig e.V. und dem Eis-Mike für die gastronomische Unterstützung und dem Förderverein Freibad Penig e.V. für die Hüpfburg. Darüber hinaus danken wir der Stadt Penig, Herrn Siegfried Lachmann, den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs, der Firma Selbmann Elektroanlagenbau GmbH, Herrn Kirbach von der Rochsburger Landfleischerei, den Schnitzern des Vereins für volkskünstliche Heimarbeit Penig e.V. und der Bäckerei Sparschuh-Helbig sowie der Firma Heiloo aus Mühlau für Ihre Unterstützung vor und während des Köbefestes.

Die Mitglieder des Ei guck`e ma! Kultur- und Abenteuervereins e.V. organisierten wieder eine tolle Familien-Mitmachaktion unter dem Motto „Den Sinnen auf der Spur“. An sieben Stationen galt es die eigenen Sinne zu erforschen und zu  erkunden. Unsere kleinen Gäste wurden so wieder hervorragend betreut und konnten ihr Wissen erweitern – dafür möchten wir hier ebenfalls unseren Dank aussprechen.

Nach den ersten Sichtungen war das Köbefest auch in diesem Jahr „wirtschaftlich“ ein Erfolg. Die Erlöse werden wir immer in den Ausbau des Tierparks fließen. Kürzlich entstand eine Voliere für verschiedene Vögel, die pünktlich zum Köbefest mit der Hilfe der Stadt Penig fertigt gestellt werden konnte.

Was wären wir doch ohne die vielen Helferinnen und Helfer, ohne die wir nicht in der Lage sind, ein so tolles und erfolgreiches Fest jedes Jahr zum Erfolg zu führen. Wir als Förderverein des Naturparks Köbe können nur mit den freiwilligen Helfern und Vielzahl an Sponsoren das Köbefest organisieren und durchführen. Es waren auch dieses Jahr wieder so viele, die uns unterstützten, dass wir um Entschuldigung bitten, wenn wir hier nicht alle aufgezählt haben.

Wir können stolz auf das Geleistete sein und bedanken uns für die große Resonanz aus Nah und Fern. Das gibt uns Kraft für unsere Jubiläumsveranstaltung – das 20. Köbefest – im kommenden Jahr.

Wollen auch Sie Mitglied werden und den Verein bei der gemeinnützigen Arbeit für den Erhalt des Naturparks Köbe unterstützen? Weitere Informationen und Hinweise finden Sie auf unserer neuen Homepage unter www.naturpark-koebe.de . Wir freuen uns über jedes neue Mitglied in unseren Verein und beantworten jede weitere Frage gern.

Liebe Naturfreunde – bleibt dem Naturpark Köbe und dessen Tiere auch weiterhin wohl besonnen.

Bald wird gefeiert!!

Da in wenigen Tagen unser alljährliches Köbefest ansteht, gibt es hier nochmal den aktuellen Plan zum Nachlesen und vormerken:

Nutzt auch noch die Chance an unserem Gewinnspiel teilzunehmen.

Tiere in Not

Liebe Freunde unseres Naturparks,

in den vergangenen Wochen wurden wir des öfteren kontaktiert, weil einige von euch kranke, verletzte oder auch entlaufene Tiere gesichtet haben. Da es sich nur in den wenigsten Fällen wirklich um Tiere aus unserem Naturpark handelt, bitten wir euch, bei Tieren, welche nicht zur Köbe gehören, den für das Gebiet zuständige/n Jäger/Polizei bzw. Stadt zu informieren. Leider können und dürfen wir außerhalb unserer „Grenzen“ keine Tiere einfangen und in unseren Bestand aufnehmen, da mitunter so Krankheiten übertragen werden und unsere Tiere leiden -gar sterben- könnten.

Für das Wohl unserer Tiere ist unser Tierpfleger Herr Siegfried Lachmann zuständig, welcher unter 0172.8056550 erreichbar ist.

Neue Voliere kurz vor Fertigstellung

Inzwischen nimmt die neue Voliere langsam immer weiter Gestalt an.
Die ersten Vögel sind schon umgezogen.

Bis zum Köbefest am 28. Mai werden die Arbeiten, sofern nichts dazwischen kommt, auch vollständig abgeschlossen sein.

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