Der Peniger Förderverein Naturpark Köbe hält das alljährliche Fest am Laufen. Am Sonntag zeigten sich die Mitglieder in neuen Vereins-Shirts.

Penig. Bei frühsommerlichem Wetter kamen am gestrigen Sonntag hunderte Besucher zum 21. Köbefest in den Naturpark bei Penig. Dass es die Köbe und das Fest noch gibt, ist dem Förderverein zu verdanken. Gegründet wurde der 1996, als der Park von der Schließung bedroht war.

Seither unterstützt der Verein die Stadt beim Erhalt und Ausbau des bei Familien beliebten Naturparks. So wurden in den zurückliegenden Jahren zum Beispiel 20.000 Euro für den Spielplatz aufgebracht, 10.000 Euro für den Zaun um den Teich und 5000 Euro für eine Brücke. Für eine Voliere wurde das Baumaterial gekauft, die Stadt errichtete sie. Eine weitere neue Voliere wird dieses Jahr gebaut. Zudem konnte vom Geld, das beim Ostergrillen eingenommen wurde, ein Hirsch angeschafft werden.

Gut zu erkennen waren die Vereinsmitglieder und Helfer zum Köbefest an ihren neuen hellgrünen Poloshirts, so auch die 19-jährige Maria Just, eines der jüngsten Vereinsmitglieder. Sie betreute mit weiteren Helfern das Glücksrad. „So einen Naturpark zu haben, ist schön. Mir ist es wichtig, dass er erhalten wird“, so die Studentin. „Wichtig ist mir, dass junge Leute im Verein aktiv sind.“ Da kann ihr Vater und Vereinschef Daniel Just nur zustimmen. „Willkommen sind neue Mitglieder immer“, sagt er. „Wünschen würde ich mir noch einen Streichelzoo.“ Ob und wann dieser Wunsch zu erfüllen ist, kann noch nicht gesagt werden. Geld für weitere Projekte wird gesammelt, zum Beispiel auch mit Tierpatenschaften. Eine Patenschaft hat Lutz Arnold für ein Schaf übernommen. „Wir unterstützen die Köbe, weil sich der Verein so gut einbringt“, sagte der Peniger.

Die Köbe liegt auch Lucian Rietze (25) aus Waldenburg am Herzen. „Ich hoffe,dass die Köbe erhalten bleibt, und dass sie auch von künftigen Generationen zur Erholung genutzt werden kann“, sagte das Vorstandsmitglied. „Mir ist auch wichtig, dass die Leute etwas in der Region erleben und nicht erst weit fahren müssen. Es ist schön, zum Köbefest auch ehemalige Lehrer vom Freien Gymnasium zu treffen oder in familiärer Atmosphäre neue Leute kennen zu lernen.“ Mit der Resonanz der Besucher auf das diesjährige Köbefest zeigte sich der Vereinsvorstand mehr als zufrieden.

Quelle: Freie Presse , 27.05.2019