April 2018

Zeitungsartikel: Sogar rote Wasserflöhe finden hier Paten

2019-01-27T15:35:11+01:00

Sogar rote Wasserflöhe finden hier Paten

Sandy Géczi und Lucian Rietze vom Köbe-Förderverein mit Stute Fussel, die mit ihren 23 Jahren nicht nur zu den tierischen Senioren des Peniger Naturparks gehört, sondern auch schon viele Paten hatte. Foto: Mario Hoesel

Naturfreunde können den Bewohnern der Peniger Köbe ab fünf Euro pro Jahr etwas Gutes tun. Der Förderverein nutzt das Geld für Futter und Pflege. Mitunter entstehen auch kuriose Beziehungen zwischen Mensch und Tier.

Penig. Ob Esel, Vogel oder viele andere Tiere – Claus Führer greift oft und gern in sein Portmonee, wenn er helfen kann. Um die zehn Tierpatenschaften hat er schon übernommen und jeweils 20 Euro und mehr pro Tier gegeben. „Mir gefällt es hier sehr, und die Köbe gehört nun mal zu Penig“, sagt Claus Führer, der sich zudem auch als Präsident im Faschingsclub engagiert. Die Vereine der Stadt sollten sich gegenseitig helfen, meint er. Deswegen sei es keine Frage: „Ich werde auch weiterhin für die Köbe spenden.“

Über Leute wie Claus Führer freut sich der Förderverein. „Es ist schön, wenn Tierpatenschaften übernommen werden. Das ist ja so eine Art Spende. Wir suchen aber auch ständig neue Mitglieder“, sagt Lucian Rietze vom Vorstand des 24 Mitglieder zählenden Fördervereins. 30 bis 40 Tierpatenschaften gebe es aktuell. Jeder, der möchte, könne ab fünf Euro ein Jahr lang dann eine solche Patenschaft übernehmen.

Dass der Spendenbereitschaft kaum Grenzen gesetzt sind, weiß Vereinsmitglied Sandy Géczi. „Die kurioseste Tierpatenschaft, die bei uns mal übernommen wurde, war die über drei rote Wasserflöhe.“ Aber auch für Bienen, Waldameisen oder Schmetterlinge kann man Pate werden. Und im Teich tummeln sich Karpfen und Goldorfen, die auch Interessenten suchen. Hauptsächlich stünden aber die klassischen Köbe-Bewohner wie Schafe, Hasen, Waschbären, Meerschweinchen, Enten und die anderen im Mittelpunkt des Besucherinteresses.

Eine Patenschaft könne man auch verschenken, sagt Lucian Rietze. Wer möchte, erhält eine Urkunde und engagiert sich so für einen guten Zweck. Mit dem eingenommenen Geld – das macht etwa 20 bis 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus – beteilige sich der Förderverein an den Futterkosten. Zudem werden damit Gehege in Stand gesetzt oder neu gebaut und einiges mehr.

Abgegeben werden mitunter auch Futterspenden. In diesem Zusammenhang zeigt sich der Vereinsvorstand erfreut, dass die aufgestellten Schilder, mit denen das Füttern verboten wird, zunehmend Wirkung zeigen. Denn in der Vergangenheit seien bereits einige Tiere durch falsch verstandene Zuneigung gestorben. „Wer möchte, der kann das Futter gern bei den Tierpflegern abgeben. Diese wissen am besten, wie es dann zu verteilen ist“, sagt Lucian Rietze.

Die Stadt Penig wendet jährlich 76.000 Euro für den Betrieb und die Unterhaltung der Köbe auf. „Durch den freien Eintritt ist diese Einrichtung mit dem attraktiven Spielplatz sowohl für unsere Einwohner und Kindertagesstätten als auch für Familien aus anderen Orten ein beliebtes Ausflugsziel, besonders im Frühling, wenn es Nachwuchs bei den Tieren gibt“, macht Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt neugierig auf einen Besuch.

Wer eine Tierpatenschaft übernehmen möchte, der hat dazu vor allem zu den jährlichen Köbefesten eine gute Gelegenheit. Denn dann gibt es eigens dafür einen Stand. Das soll auch zum diesjährigen Köbefest so sein, das am 27. Mai steigt und für das der Förderverein noch fleißige Helfer für Auf- und Abbau sowie die Betreuung der Stände sucht.

mitglied.naturpark-koebe.de

Eselfohlen

Neugierig am Zaun: Noch namenlos ist das kleine Eselfohlen, das im Januar in der Peniger Köbe geboren wurde und nun den Tierbestand bereichert. Der Förderverein ist noch auf der Suche nach einem Namen für den ein Vierteljahr alten Vierbeiner. Bislang gibt es nur wenige Tiere in der Köbe, die einen Namen haben. (ule)


Kamerunschaf

Noch etwas scheu: Auch bei den afrikanischen Wildschafen hat sich Nachwuchs eingestellt. Nach Ostern wurde dieses Kamerunschaf geboren, es gehört seither zu den Lieblingen vor allem der Kinder, die den Naturpark besuchen. Wer möchte, kann auch für dieses Jungtier eine Patenschaft übernehmen. (ule)


Hirsch

Stattliches Geweih: Wenn man etwas Geduld mitbringt, lässt sich auch dieser Hirsch zum Zaun locken. Dann kann man das Tier aus nächster Nähe bewundern. Wer für diesen Hirsch eine Tierpatenschaft übernimmt, trägt mit dazu bei, dass Futter gekauft und das Gehege, welches sehr groß ist, in Stand gesetzt werden kann. (ule)

Fotos: Uwe Lemke

Quelle: Freie Presse , 21.04.2018

Zeitungsartikel: Sogar rote Wasserflöhe finden hier Paten2019-01-27T15:35:11+01:00

Zeitungsartikel: Gelungener Auftakt in der Köbe

2019-01-27T20:52:49+01:00

Gelungener Auftakt in der Köbe

Viele Besucher machten gestern in der Köbe am Eselgehege Halt. Das Stutfohlen – es ist das zweite Kind der Eselstute – kam vor zehn Wochen zur Welt. Auch bei den Lämmern wird es demnächst Nachwuchs geben. Foto: Mario Hoesel

Zum Ostergrillen im Naturpark kamen viele Besucher. Geht es nach einer Idee des Fördervereins, könnte im Advent ähnlicher Andrang herrschen.

Penig. Beim Osterhasen eine Tüte mit Süßem ergattern, den Eselnachwuchs beobachten, am Grillstand mit Bekannten plaudern – regen Betrieb konnte gestern der Naturpark Köbe bei Penig verzeichnen. Der Förderverein des Naturparks hatte zum Ostergrillen eingeladen. Die Veranstalter zeigten sich mit der Resonanz sehr zufrieden.

In die Kostüme von Osterhasen waren die Vereinsmitglieder Sandy Géczi, Lucian Rietze und Janine Lange geschlüpft. Sie verteilten Beutel mit Süßigkeiten an die jungen Besucher. Jene kamen mit ihren Familien unter anderem auch aus dem Erzgebirge und der Zwickauer Region.

Wer wollte, konnte die Spendenbüchsen des Vereins füttern, die die Osterhasen um den Hals trugen. Der Verein unterstützt die Stadt Penig beim Ausbau und beim Erhalt der Anlage, welche von der Kommune betrieben und bewirtschaftet wird. So ist im vergangenen Jahr durch Initiative des Vereins beispielsweise die Voliere neu gebaut worden, berichtet Sandy Géczi. Darin tummeln sich Kaninchen, Tauben und Zwerghühner. Zudem hatte der Verein die Materialkosten für Warnschilder übernommen, die Besucher informieren, wie gefährlich es ist, die Tiere mit Brot zu füttern. Schon mehrere Tiere waren dadurch in der Vergangenheit verendet. Bislang sei noch kein Tier wieder zu Schaden gekommen, so Sandy Géczi.

Viele Besucher nutzten gestern zudem die Gelegenheit, Futtertüten zu erwerben. „Alle sind verkauft“, sagte Janine Lange kurz nach dem Mittag. Die 21-Jährige aus Jahnshain ist seit September neu im derzeit 24 Mitglieder zählenden Verein.

Zu Gast waren gestern unter anderem die befreundeten Familien von Katja Wagner aus Penig und Janine Schröter aus Waldenburg. „Ostermontag ist bei uns immer für die Köbe gesetzt. Alles ist schön organisiert“, so Wagner. „Der Besuch kostet keinen Eintritt – mit Kindern ein wichtiger Aspekt“, sagte Schröter.

Der Naturpark kann ganzjährig besucht werden. Am 27. Mai organisiert der Verein das 20. Köbefest. Voraussichtlich am 3. Advent könnte es laut Vereinschef Daniel Just eine Premiere geben. So besteht die Idee, erstmals einen Weihnachtsmarkt auf dem Gelände zu organisieren.

Quelle: Freie Presse , 03.04.2018

Zeitungsartikel: Gelungener Auftakt in der Köbe2019-01-27T20:52:49+01:00

Ostereiersuchen heute in der Köbe

2018-04-02T17:53:21+01:00

Die Sonne meint es gut mit uns. Der Grillstand ist bereit, GETRÄNKE gibt’s in Hülle und Fülle und der Osterhase ist mit seiner Familie in der Köbe unterwegs und versteckt überall Überraschungen für die Kleinsten 🐰🐣🐰🐣

Ostereiersuchen heute in der Köbe2018-04-02T17:53:21+01:00

September 2017

Und wieder ……….. NUR EIN STÜCK BROT

2017-09-04T14:53:38+01:00

Wir durften heute Abend wieder eine unserer Ziegen unter Begleitung der Tierärztin „zu Grabe tragen“. Grund war, wie schon so oft, das Füttern mit Brot. Aufmerksame Besucher hatten heute Abend den Zustand der Ziege bemerkt und unverzüglich den Tierpfleger sowie die Tierärztin benachrichtigt. Leider kam jeder Hilfe zu spät.

Und wieder ……….. NUR EIN STÜCK BROT2017-09-04T14:53:38+01:00

August 2017

Heute stellen wir uns vor……

2017-08-07T08:39:58+01:00

Kaum sind wir in unserm neuen Sommerquartier eingezogen, werden wir auch schon von vielen Besuchern bestaunt.

Natürlich wissen Sie noch gar nichts über uns, daher wurden wir beauftragt uns hier, im Amtsblatt von Penig, vorzustellen.

Gestatten, wir sind Alpakas. Ein schwarzes und ein weißes Alpaka, um genau zu sein. Wie? Sie wissen gar nicht, was ein Alpaka ist? Nun, wir sind weitläufige Verwandte der Kamele, diese lustigen Gesellen mit den Höckern auf dem Rücken. Unsere Ur-Ur-Ur-Uromas kommen aus den südamerikanischen Anden und sorgen mit ihrer kuschelig weichen Wolle dafür, dass die Menschen dort nicht frieren.

Wir beide kommen natürlich nicht aus Südamerika. Das ist viel zu weit weg und auf dem Schiff nach Europa würden wir nur seekrank. Wir wohnen eigentlich in Dürengerbisdorf, machen aber von Mai bis Oktober Urlaub im Naturpark Köbe. Das ist super, denn endlich lernen wir viele liebe neue Leute kennen und können uns bestaunen lassen.

Übrigens haben wir immer Hunger. Wir sind Pflanzenfresser und was schmeckt da wohl am besten? Gras natürlich, und das fressen wir den ganzen lieben langen Tag. Allerdings dürfen wir nicht alles essen. Brot sieht vielleicht lecker aus und schmeckt euch Menschen, aber uns macht es krank. Deshalb wollen wir euch bitten, das Brot zu Hause zu lassen, denn das mag keiner von uns essen, auch nicht unsere Nachbarn, die Ziegen und Schafe.

Wir sind Gruppentiere und haben unsere Artgenossen sehr gern. Deswegen sind wir auch zu zweit. Alleine wäre es uns viel zu schnell langweilig.

Außerdem gehen wir einmal im Jahr zum Frisör, der uns das Fell schert. Deshalb sehen wir manchmal auch ein wenig nackig aus. Das sind dann immer drei bis sechs Kilogramm Haare. Eigentlich cool, dass abnehmen so leicht geht, nicht?

Ja, und wenn wir ein Baby-Alpaka bekommen, dann dauert das fast ein Jahr, bis es geboren wird. Sechs bis acht Monate lang bekommt das Baby dann von der Mutter Milch, dann darf es auch Gras fressen, wie die Großen. Nach zwei Jahren, ist das Baby dann erwachsen. Es kann dann selbst Mama bzw. Papa werden.

Wir hoffen, Ihnen hat unsere kleine Vorstellungsrunde gefallen und würden uns natürlich freuen, wenn Sie uns in unserem neuen Heim im Naturpark Köbe besuchen kommen.

Liebe Grüße von Ms. Und Ms. Alpaka

Heute stellen wir uns vor……2017-08-07T08:39:58+01:00

Mai 2017

Neue Voliere kurz vor Fertigstellung

2017-05-18T08:47:42+01:00

Inzwischen nimmt die neue Voliere langsam immer weiter Gestalt an.
Die ersten Vögel sind schon umgezogen.

Bis zum Köbefest am 28. Mai werden die Arbeiten, sofern nichts dazwischen kommt, auch vollständig abgeschlossen sein.

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Neue Voliere kurz vor Fertigstellung2017-05-18T08:47:42+01:00

Juni 2016

Zeitungsartikel: Neue Verbotsschilder in Peniger Köbe sollen falsches Füttern eindämmen

2019-01-27T14:41:17+01:00

Neue Verbotsschilder in Peniger Köbe sollen falsches Füttern eindämmen

Foto: Mario Hösel

Die vermeintliche Tierliebe der Besucher hat in der Vergangenheit schon mehreren Tieren der Peniger Köbe auf qualvolle Weise das Leben gekostet. Zuletzt verendete im Frühjahr Damwild, darunter ein junges Kalb. Weil manche Gäste die bisherigen Warnhinweise, Tiere nicht zu füttern, ignorierten, wird künftig mit zwölf neuen Warnschildern auf das Verbot aufmerksam gemacht. Die Tafeln spendete der Förderverein der Köbe, der laut Vorstand Daniel Just jüngst auch 14.000 Euro aus eigenen Mitteln für den Spielplatz bereitgestellt hatte. „Die Gestaltung der Schilder hat freundlicherweise die Grafikerin und Fotografin Bianka Behrami aus Tauscha übernommen“, so Just weiter. Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) betont: „Wir erhoffen uns dadurch, dass sich die Besucher endlich an das Fütterungsverbot halten.“ (acr)

Quelle: Freie Presse , 08.06.2016

Zeitungsartikel: Neue Verbotsschilder in Peniger Köbe sollen falsches Füttern eindämmen2019-01-27T14:41:17+01:00
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