Historie

Die „Köbe“ ist schon seit fast 100 Jahren ein Naherholungsziel für Anwohner aus Penig und der Umgebung. Schon um 1924 wurde der parkähnliche Charakter des Waldstückes mit dem Anlegen von Wanderwegen und dem Aufstellen von Ruhebänken verbessert.

Nach 1945 befand sich die Köbe in einem verwilderten Zustand. Durch den strengen Winter 1946 wurden ganze Flächen abgeholzt.

1960 begannen der erneute Ausbau der Köbe und die Anlegung eines Tiergeheges. Für Peniger unvergessen, wurde 1964 der Rothirsch Robert aus dem Tierpark Hirschfelde übernommen. Ein großes Ereignis in der Geschichte des Naturparks war auch die Ankunft einer Hirschkuh aus Westdeutschland im Februar 1965. Zur damaligen Zeit wurden bereits mehrfach Konzerte im neugestalteten Park auf der Freilichtbühne durchgeführt.

Im Januar 1986 schätzte die Stadtverwaltung den Zustand des Naturparks Köbe als kritisch ein. Er war nicht mehr das Schmuckstück, auf das Penig stolz war.1990 war der Köbeteich nicht mehr existent, da er im Laufe der Jahre zugesetzt und verwachsen war. Die vorhandenen Tiergehege waren, ebenso wie die Umzäunung, stark sanierungsbedürftig. Doch 1991 entschied sich die Stadtverwaltung von Penig für den Erhalt und weiteren Ausbau des Heimattierparks.

Durch die Unterstützung vieler Naturfreunde und Sponsoren ist es gelungen, bis heute fast alle Tiergehege zu sanieren. So ist der Naturpark Köbe wieder zu einem kleinen Schmuckstück herangewachsen, das sich auch über Ihren Besuch freuen würde. Ständig sind wir bemüht, den Tierbestand zu erhalten und zu erweitern. Übrigens: der Eintritt ist frei.

Seit vielen Jahren unterstützt der Förderverein Naturpark Köbe e.V. ehrenamtlich und gemeinnützig den Erhalt und den weiteren Ausbau der Anlage. In den letzten Jahren wurden viele Einzelprojekte umgesetzt. Neben der Einzäunung des Teiches, dem Aufbau verschiedener Tiergehege, einer neuen Brücke und eines neuen Klettergerüstes für den Spielplatz wollen wir künftig in die Erweiterung des Spielplatzes investieren. Dabei denken wir an kleinere Spielgeräte, um das Angebot für Familien mit Kleinkindern noch attraktiver zu gestalten. So wird der Spielplatz für die Jüngsten immer wieder interessant und bleibt ein Magnet für viele Besuche. Neben der spielerisch-sportlichen Betätigung kommen die Kinder somit regelmäßig mit der Natur und den heimatlichen Tieren in Kontakt und lernen diese kennen, lieben und schätzen.

Neben dem jährlichen Höhepunkt unserer Vereinsarbeit – dem Köbefest – wirken wir am Peniger Weihnachtsmarkt mit und organisieren seit vielen Jahren immer am Ostermontag ein Ostereisersuchen. Die hierbei erzielten Einnahmen kommen stets und ausschließlich dem Förderzweck unseres Vereines, dem weiteren Ausbau der Köbe, zu Gute.

Wir sehen einen wichtigen Baustein unserer ehrenamtlichen Vereinsarbeit in unseren gemeinsamen Anstrengungen zur Förderung und zum Erhalt des Naturparkes als ein liebenswertes Stück unserer Heimat.