März 2019

Zeitungsartikel: Naturpark – Fichten in der Köbe werden gefällt

2019-03-13T08:24:30+01:00

Naturpark – Fichten in der Köbe werden gefällt

Penig. Im Peniger Naturpark Köbe hat am Montag das Fällen fast aller Fichten begonnen. „Notwendig sind diese Arbeiten, weil seit vergangenem Jahr der Borkenkäfer die dortigen Fichten massiv heimsuchte“, begründet Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Die Arbeiten sollen etwa zwei Wochen dauern und könnten auch den Rundgang durch die Köbe beeinträchtigen. „Die Absperrungen dürfen nicht durchschritten werden“, warnt sie. Es bestehe Unfallgefahr. Das befallene Holz werde schnellstmöglich aus dem Wald entfernt, weil sich der Befall durch Larven weiter ausbreiten könnte. Da es sich um Wald handele, seien die Fällarbeiten auch nach dem Februar noch zulässig. Eine Aufforstung mit Mischwald soll nächstes Jahr erfolgen, wenn der Befall nachhaltig beseitigt ist. (ule)

Quelle: Freie Presse , 12.03.2019

Zeitungsartikel: Naturpark – Fichten in der Köbe werden gefällt2019-03-13T08:24:30+01:00

September 2018

Zeitungsartikel: Warum Kastanien Tieren schaden können

2019-01-27T14:26:59+01:00

Warum Kastanien Tieren schaden können

Ein Damhirsch im Naturpark Köbe bei Penig. Kastanien können dort abgegeben werden. Selbst zu füttern, ist aber ausdrücklich verboten. Durch falsches Futter waren dort schon Tiere gestorben.  Foto: Mario Hoesel

Wer denkt, dass er Wildtieren etwas Gutes tut, wenn er im Wald Futter streut, der irrt. Gehege und die Peniger Köbe nehmen Gesammeltes an. Füttern dürfen jedoch nur Experten.

Penig/Rochlitz. Die braunen Früchte glänzen in der Sonne und schreien förmlich danach, aufgehoben und gesammelt zu werden. Aber wohin dann mit dem Beutel voller Kastanien? In den Tierpark oder in den Wald, damit die Tiere im Winter genug Futter haben, denken manche. Doch das ist so nicht richtig.

Im Wald ist laut Gesetz das Füttern von Wild untersagt. „Lediglich in Notzeiten, bei extrem hohem Schnee oder lang anhaltenden Frostperioden kann eine Fütterung veranlasst werden“, teilt Bernd Ranft, Referent im Forstbezirk Chemnitz, der unter anderem die Wälder um RochlitzMittweida und Hainichen umfasst, mit. Im Forstbezirk fänden die Wildtiere in der Regel auch in den Wintermonaten ausreichend Nahrung und seien nicht auf Unterstützung angewiesen. Der Forstbezirk kaufe deshalb auch keine Eicheln oder Kastanien. „Und“, so fügt Ranft hinzu, „speziell Kastanien mögen die heimischen Wildarten gar nicht besonders.“ In den Jagdbezirken der Region gebe es keine speziellen Futterstellen, denn das Füttern von Wild außerhalb von Notzeiten habe auch eher negative Effekte.

In der Peniger Köbe werden Kastanien und Eicheln indes angenommen. „Sie können in der Futterkiste abgeliefert werden“, sagt Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Sie bittet darum, dass Besucher die Tiere nicht selbst füttern. Und das gilt auch für die Damwildgehege in Mittweida und Hainichen. Dort können Kastanien und Eicheln ebenfalls abgegeben werden. In beiden Gehegen ist es schon vorgekommen, dass aus falsch verstandener Tierliebe unter anderem mit Brot gefüttert wurde. Daran waren vor zwei Jahren in der Köbe zwei Tiere verendet, darunter ein junges Damwildkalb. „Das Gehege in Hainichen wird täglich inspiziert und falsches Futter entfernt“, so Bürgermeister Dieter Greysinger. Denn auch dort seien durch falsches Füttern schon Tiere krank geworden. Hauptsächlich aussortiert würde Brot.

Probleme mit falsch verstandener Tierliebe gibt es auch in Mittweida. Im dortigen Damwildgehege am Schwanenteich muss nach Angaben von Stadtsprecherin Francis Pohl aber zunehmend weniger falsches Futter entfernt werden. In beiden Gehegen machen Schilder darauf aufmerksam, dass das Füttern untersagt ist.

Unterdessen weist das Landratsamt darauf hin, dass auch Kastanien oder Eicheln, sofern die Tiere zu viel davon fressen, zu Verdauungsstörungen führen können. „Es ist daher ratsam, die Kastanien dem Tierbesitzer auszuhändigen“, so Behördensprecher André Kaiser. Bei der Lagerung sei darauf zu achten, dass die Früchte gut trocknen und nicht verschimmeln. „Verschimmelte Kastanien sind kein Tierfutter“, betont Kaiser. Brot und Brötchen können zerkleinert – etwa in der Größe von Gulaschstücken – getrocknet und nicht angeschimmelt dem Tierbesitzer zur Zufütterung übergeben werden. Weil ebenfalls die Gefahr von Verdauungsstörungen bestehe, betont auch Kaiser, dass man nicht selbst füttern sollte. Darauf besteht auch Dietmar Wein, der im Wechselburger Ortsteil Nöbeln ein Damwildgehege betreibt. „Ich nehme Kastanien an, verfüttere sie aber selbst. Denn nur ich kann die richtige Menge einschätzen und die Qualität beurteilen.“

Kastanien und Eicheln können in der Gärtnerei im Stadtpark in Hainichen, im Naturpark Köbe in Penig, beim Damwildgehege von Dietmar Wein in Nöbeln sowie nach persönlicher Vereinbarung bei Mitarbeitern des Bauhofes von Mittweida abgegeben werden. Außerdem kauft die Firma DB Recycling in Rochlitz, Schützenstraße 6, Kastanien, Eicheln und zudem Walnüsse, Haselnüsse, Hagebutten, Tannenzapfen und andere Wald- und Baumfrüchte an.


Kostbarkeit am Burggarten

Seit Ende der letzten Eiszeit in Mitteleuropa ausgestorben, führten die Römer vor etwa 2000 Jahren Damwild als kultisches Opfertier nach Mitteleuropa ein. Im Hochmittelalter war ein Damwildgehege am Burggarten eine begehrte Kostbarkeit und die Herrscher des Absolutismus bejagten Damwild als nur dem Adel vorbehaltenes Hochwild in groß angelegten Wildgattern.

Deutlich kleiner als Rotwild, hat Damwild lange Läufe, lange Wedel mit schwarzer Spitze und einen schwarz umrahmten weißen Spiegel (Fellzeichnung an der Hinterseite des Tieres).

Neben vielen Farbschlägen von fast weiß über rotbraun, silbergrau bis fast schwarz, gibt es Damwild mit langem Fell. Im Sommer ist das Fell rotbraun mit Aalstrich und weißen Flecken und im Winter graubraun. Die weißen Flecken sind im Winter kaum sichtbar.

Die männlichen Tiere werden Hirsche genannt und tragen ein Geweih, das bis zu 70 Zentimeter lang werden kann.

Quelle: Freie Presse , 12.09.2018

Zeitungsartikel: Warum Kastanien Tieren schaden können2019-01-27T14:26:59+01:00

Juni 2018

Rückblick ins Jahr 1965

2018-08-14T14:43:20+01:00

Unser erster Rothirsch ROBERT, von dem auch unser Vereinslogo inspiriert ist, wurde 1964 aus dem Tierpark Hirschfelde in der Köbe angesiedelt. Damit er als unumschränkter Herrscher des Naturparkes natürlich auch eine entsprechende Familie gründen konnte, gab es am 20.02.1965 (!) ein Großereignis für unseren Park. Aber lest am Besten selbst…………

Quelle: Neue Rochlitzer Zeitung, März 1965

Rückblick ins Jahr 19652018-08-14T14:43:20+01:00

Mai 2018

Zeitungsartikel: Eselfohlen hat nun einen Namen

2019-01-27T14:42:53+01:00

Eselfohlen hat nun einen Namen

Der Naturpark Köbe hat gestern das 20. Köbefest gefeiert. Die
Organisatoren freuten sich über hunderte Gäste und neue Tierpatenschaften – und lüfteten ein Geheimnis.

Morris Schumacher aus Penig hat eine Patenschaft für das weibliche Eselfohlen im Naturpark Köbe übernommen. Es erhielt gestern zum Köbefest auch einen Namen. Foto: Mario Hoesel

Penig. Im Januar ist sie zur Welt gekommen – die Eselstute im Naturpark Köbe. Seit dem Wochenende trägt sie einen Namen: Emma. In Blickkontakt mit dem Tier konnten gestern die Besucher des 20. Köbefestes treten. Hunderte Gäste tummelten sich auf dem Gelände, freute sich Daniel Just, Vorsitzender des Fördervereins des Naturparks. „Ich glaube, es waren noch mehr als 2017“, sagte er gestern Nachmittag.

Bei der Namenssuche für das Fohlen waren rund 120 Vorschläge eingegangen. „Emma war der am häufigsten vorgeschlagene Name“, erklärte Lucian Rietze vom Vorstand des Vereins. Eine Penigerin hatte den Namen als Erste genannt. Sie ist nun symbolische Namenspatin von Emma. Die ungewöhnlichste Idee war „Pusteblume“, verriet Lucian Rietze.

Daniel Just freute sich, dass sich weitere Personen bereit erklärt haben, den Naturpark zu fördern, indem sie Tierpatenschaften übernehmen. Unter ihnen war Morris Schumacher aus Penig, der sich für Emma entschieden hat. „Als ich gehört habe, dass in der Köbe ein kleiner Esel geboren wurde, war mir klar, dass ich die Patenschaft für das Tier übernehmen werde“, so der 23-Jährige. Mit einer monatlichen Spende unterstützt er nun den Verein. Der zählt nun 26 Mitglieder, zwei neue sind zum Fest hinzugekommen.

Den Rahmen zum Fest gestalteten unter anderem das Akkordeonorchester Penig, die Feuerwehrkapelle Göritzhain, die Peniger Alleinunterhalterin Evelyn Wetzel und die Ottendorfer Big-Band Brass & Swing. „Alles nur Luft“ hieß es bei der Familien-Mitmach-Aktion des Kultur und Abenteuerverein „Ei guck ‚e ma“. Dabei erlebten die Kinder, wie vielfältig das Element Luft ist, etwa beim Falten von Papierfliegern.

Die nächste Veranstaltung, auf die sich der Verein vorbereitet, findet zur Adventszeit statt. Noch nicht fest steht laut Vereinschef Just, ob sich der Verein wieder mit einem Stand beim Peniger Weihnachtsmarkt präsentiert oder einen eigenen Markt auf dem Köbe-Gelände organisiert. (mit fmu)

Quelle: Freie Presse, 28.05.2018

Zeitungsartikel: Eselfohlen hat nun einen Namen2019-01-27T14:42:53+01:00

April 2018

Zeitungsartikel: Sogar rote Wasserflöhe finden hier Paten

2019-01-27T15:35:11+01:00

Sogar rote Wasserflöhe finden hier Paten

Sandy Géczi und Lucian Rietze vom Köbe-Förderverein mit Stute Fussel, die mit ihren 23 Jahren nicht nur zu den tierischen Senioren des Peniger Naturparks gehört, sondern auch schon viele Paten hatte. Foto: Mario Hoesel

Naturfreunde können den Bewohnern der Peniger Köbe ab fünf Euro pro Jahr etwas Gutes tun. Der Förderverein nutzt das Geld für Futter und Pflege. Mitunter entstehen auch kuriose Beziehungen zwischen Mensch und Tier.

Penig. Ob Esel, Vogel oder viele andere Tiere – Claus Führer greift oft und gern in sein Portmonee, wenn er helfen kann. Um die zehn Tierpatenschaften hat er schon übernommen und jeweils 20 Euro und mehr pro Tier gegeben. „Mir gefällt es hier sehr, und die Köbe gehört nun mal zu Penig“, sagt Claus Führer, der sich zudem auch als Präsident im Faschingsclub engagiert. Die Vereine der Stadt sollten sich gegenseitig helfen, meint er. Deswegen sei es keine Frage: „Ich werde auch weiterhin für die Köbe spenden.“

Über Leute wie Claus Führer freut sich der Förderverein. „Es ist schön, wenn Tierpatenschaften übernommen werden. Das ist ja so eine Art Spende. Wir suchen aber auch ständig neue Mitglieder“, sagt Lucian Rietze vom Vorstand des 24 Mitglieder zählenden Fördervereins. 30 bis 40 Tierpatenschaften gebe es aktuell. Jeder, der möchte, könne ab fünf Euro ein Jahr lang dann eine solche Patenschaft übernehmen.

Dass der Spendenbereitschaft kaum Grenzen gesetzt sind, weiß Vereinsmitglied Sandy Géczi. „Die kurioseste Tierpatenschaft, die bei uns mal übernommen wurde, war die über drei rote Wasserflöhe.“ Aber auch für Bienen, Waldameisen oder Schmetterlinge kann man Pate werden. Und im Teich tummeln sich Karpfen und Goldorfen, die auch Interessenten suchen. Hauptsächlich stünden aber die klassischen Köbe-Bewohner wie Schafe, Hasen, Waschbären, Meerschweinchen, Enten und die anderen im Mittelpunkt des Besucherinteresses.

Eine Patenschaft könne man auch verschenken, sagt Lucian Rietze. Wer möchte, erhält eine Urkunde und engagiert sich so für einen guten Zweck. Mit dem eingenommenen Geld – das macht etwa 20 bis 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus – beteilige sich der Förderverein an den Futterkosten. Zudem werden damit Gehege in Stand gesetzt oder neu gebaut und einiges mehr.

Abgegeben werden mitunter auch Futterspenden. In diesem Zusammenhang zeigt sich der Vereinsvorstand erfreut, dass die aufgestellten Schilder, mit denen das Füttern verboten wird, zunehmend Wirkung zeigen. Denn in der Vergangenheit seien bereits einige Tiere durch falsch verstandene Zuneigung gestorben. „Wer möchte, der kann das Futter gern bei den Tierpflegern abgeben. Diese wissen am besten, wie es dann zu verteilen ist“, sagt Lucian Rietze.

Die Stadt Penig wendet jährlich 76.000 Euro für den Betrieb und die Unterhaltung der Köbe auf. „Durch den freien Eintritt ist diese Einrichtung mit dem attraktiven Spielplatz sowohl für unsere Einwohner und Kindertagesstätten als auch für Familien aus anderen Orten ein beliebtes Ausflugsziel, besonders im Frühling, wenn es Nachwuchs bei den Tieren gibt“, macht Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt neugierig auf einen Besuch.

Wer eine Tierpatenschaft übernehmen möchte, der hat dazu vor allem zu den jährlichen Köbefesten eine gute Gelegenheit. Denn dann gibt es eigens dafür einen Stand. Das soll auch zum diesjährigen Köbefest so sein, das am 27. Mai steigt und für das der Förderverein noch fleißige Helfer für Auf- und Abbau sowie die Betreuung der Stände sucht.

mitglied.naturpark-koebe.de

Eselfohlen

Neugierig am Zaun: Noch namenlos ist das kleine Eselfohlen, das im Januar in der Peniger Köbe geboren wurde und nun den Tierbestand bereichert. Der Förderverein ist noch auf der Suche nach einem Namen für den ein Vierteljahr alten Vierbeiner. Bislang gibt es nur wenige Tiere in der Köbe, die einen Namen haben. (ule)


Kamerunschaf

Noch etwas scheu: Auch bei den afrikanischen Wildschafen hat sich Nachwuchs eingestellt. Nach Ostern wurde dieses Kamerunschaf geboren, es gehört seither zu den Lieblingen vor allem der Kinder, die den Naturpark besuchen. Wer möchte, kann auch für dieses Jungtier eine Patenschaft übernehmen. (ule)


Hirsch

Stattliches Geweih: Wenn man etwas Geduld mitbringt, lässt sich auch dieser Hirsch zum Zaun locken. Dann kann man das Tier aus nächster Nähe bewundern. Wer für diesen Hirsch eine Tierpatenschaft übernimmt, trägt mit dazu bei, dass Futter gekauft und das Gehege, welches sehr groß ist, in Stand gesetzt werden kann. (ule)

Fotos: Uwe Lemke

Quelle: Freie Presse , 21.04.2018

Zeitungsartikel: Sogar rote Wasserflöhe finden hier Paten2019-01-27T15:35:11+01:00

Zeitungsartikel: Gelungener Auftakt in der Köbe

2019-01-27T20:52:49+01:00

Gelungener Auftakt in der Köbe

Viele Besucher machten gestern in der Köbe am Eselgehege Halt. Das Stutfohlen – es ist das zweite Kind der Eselstute – kam vor zehn Wochen zur Welt. Auch bei den Lämmern wird es demnächst Nachwuchs geben. Foto: Mario Hoesel

Zum Ostergrillen im Naturpark kamen viele Besucher. Geht es nach einer Idee des Fördervereins, könnte im Advent ähnlicher Andrang herrschen.

Penig. Beim Osterhasen eine Tüte mit Süßem ergattern, den Eselnachwuchs beobachten, am Grillstand mit Bekannten plaudern – regen Betrieb konnte gestern der Naturpark Köbe bei Penig verzeichnen. Der Förderverein des Naturparks hatte zum Ostergrillen eingeladen. Die Veranstalter zeigten sich mit der Resonanz sehr zufrieden.

In die Kostüme von Osterhasen waren die Vereinsmitglieder Sandy Géczi, Lucian Rietze und Janine Lange geschlüpft. Sie verteilten Beutel mit Süßigkeiten an die jungen Besucher. Jene kamen mit ihren Familien unter anderem auch aus dem Erzgebirge und der Zwickauer Region.

Wer wollte, konnte die Spendenbüchsen des Vereins füttern, die die Osterhasen um den Hals trugen. Der Verein unterstützt die Stadt Penig beim Ausbau und beim Erhalt der Anlage, welche von der Kommune betrieben und bewirtschaftet wird. So ist im vergangenen Jahr durch Initiative des Vereins beispielsweise die Voliere neu gebaut worden, berichtet Sandy Géczi. Darin tummeln sich Kaninchen, Tauben und Zwerghühner. Zudem hatte der Verein die Materialkosten für Warnschilder übernommen, die Besucher informieren, wie gefährlich es ist, die Tiere mit Brot zu füttern. Schon mehrere Tiere waren dadurch in der Vergangenheit verendet. Bislang sei noch kein Tier wieder zu Schaden gekommen, so Sandy Géczi.

Viele Besucher nutzten gestern zudem die Gelegenheit, Futtertüten zu erwerben. „Alle sind verkauft“, sagte Janine Lange kurz nach dem Mittag. Die 21-Jährige aus Jahnshain ist seit September neu im derzeit 24 Mitglieder zählenden Verein.

Zu Gast waren gestern unter anderem die befreundeten Familien von Katja Wagner aus Penig und Janine Schröter aus Waldenburg. „Ostermontag ist bei uns immer für die Köbe gesetzt. Alles ist schön organisiert“, so Wagner. „Der Besuch kostet keinen Eintritt – mit Kindern ein wichtiger Aspekt“, sagte Schröter.

Der Naturpark kann ganzjährig besucht werden. Am 27. Mai organisiert der Verein das 20. Köbefest. Voraussichtlich am 3. Advent könnte es laut Vereinschef Daniel Just eine Premiere geben. So besteht die Idee, erstmals einen Weihnachtsmarkt auf dem Gelände zu organisieren.

Quelle: Freie Presse , 03.04.2018

Zeitungsartikel: Gelungener Auftakt in der Köbe2019-01-27T20:52:49+01:00

März 2018

Zeitungsartikel: Was der Osterhase am Wochenende in der Köbe versteckt

2019-01-27T21:08:50+01:00

Was der Osterhase am Wochenende in der Köbe versteckt

Foto: Mario Hoesel

Noch lagern die Schokohasen in einer Kiste. Doch am Wochenende wird der Osterhase sie abholen und im Peniger Naturpark Köbe verstecken. Am Ostermontag öffnet der Park von 10 bis 14 Uhr. Dann können Jungen und Mädchen in dem Areal auf die Suche nach den Osternestern gehen. Insgesamt wurden beim Förderverein, zu dem auch Maria Just, die Tochter des Vereinschefs Daniel Just, gehört (Foto), 250 Schoko-Präsente gepackt. Bei gutem Wetter hat auch der Osterhase sein Kommen angekündigt. Für die Erwachsenen wird es am Montag einen Frühschoppen mit Ostergrillen geben, teilte der Förderverein mit. Der Eintritt in den Naturpark ist kostenfrei.

Quelle: Freie Presse , 28.03.2018

Zeitungsartikel: Was der Osterhase am Wochenende in der Köbe versteckt2019-01-27T21:08:50+01:00

August 2017

Zeitungsartikel: Trauer um tote Kaninchen, Freude über Alpakas

2019-01-27T21:36:13+01:00

Köbe: Trauer um tote Kaninchen, Freude über Alpakas

Zwei Alpakas sind bis Oktober in dem kleinen Tierpark beim Grasen zu bewundern. Foto: Mario Hoesel

Freud und Leid in dem kleinen Peniger Tierpark: Während 20 gestorbene Kaninchen bald ersetzt werden sollen, ziehen zwei niedliche Felltiere die Blicke auf sich.

Penig. Gerade erst sind die Stallungen für die Kaninchen in dem kleinen Peniger Tierpark Köbe neu gestaltet worden. „Sie sind größer, freundlicher und besser angepasst an die Bedürfnisse der Tiere“, sagt Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Aber zur Zeit stehen sie leer. Denn ihre Bewohner – 20 Kaninchen – sind gestorben, offenbar der Chinaseuche zum Opfer gefallen. Und das, obwohl sie geimpft waren. „Die Kaninchen, wie auch alle anderen Tiere, werden so, wie es uns unser Tierarzt empfiehlt, behandelt und geimpft“, betont Tschök-Engelhardt.

Ein Teil der in diesem Jahr erneuerten Voliere im Peniger Naturpark Köbe ist derzeit leer. Die Kaninchen, die hier lebten, sind offenbar der Chinaseuche zum Opfer gefallen. Foto: Mario Hoesel

Warum die Kaninchen dennoch gestorben sind, bleibt unklar. Aber es war in jüngster Zeit gehäuft zu Todesfällen durch die Chinaseuche gekommen, die in Sachsen dieses Jahr offenbar ein Schwerpunkt ist. Erschwerend: Zu der herkömmlichen Krankheit (RHD) hat sich eine von Frankreich hereingetragene Variante der Chinaseuche, RHD2, nach Sachsen ausgebreitet. Um die Tiere zu schützen, gibt es laut einem Tierarzt aus der Region zwei Möglichkeiten: Statt wie sonst üblich nur einmal, impfe man die Tiere nach drei Wochen ein zweites Mal und danach jedes halbe Jahr. Ein spezieller Impfstoff gegen RHD2 aus Frankreich schütze nach einmaliger Impfung ein Jahr. Doch er wurde erst Ende April in Deutschland zugelassen worden. Viele Jungtiere wurden daher spät geimpft.

Zudem braucht es laut dem Tierarzt einige Tage, bis die Immunität aufgebaut ist. „Wenn die Seuche schon im Bestand war, kam die Impfung zu spät.“ Das habe er in der Region von Geithain bis Lunzenau erst vor Kurzem extrem erlebt. Halter, die nicht impfen ließen, hätten innerhalb von Tagen alle Tiere verloren, auch in geimpften Beständen sei es zu Verlusten gekommen. Deshalb waren mehrere Kaninchenausstellungen in der Region ausgefallen. Nicht so die Rochlitzer Jungtierschau. Sie soll nächstes Wochenende wie geplant stattfinden. „Wir müssen einen mächtigen Einbruch hinnehmen, halten aber an der Schau fest“, sagte Ausstellungsleiter Alexander Ferks. Mit etwa 1300 Tieren würden rund ein Drittel weniger Kaninchen als sonst präsentiert, mit 225 Züchtern falle man erstmals seit vielen Jahren unter die 300er-Marke. Der Aufbau für die Ausstellung sei bereits abgeschlossen, am Mittwoch kommen die Tiere. Am Donnerstag werden sie bewertet, Freitag bis Sonntag können sie bewundert werden.

Wann man in der Köbe wieder Kaninchen bewundern kann, ist indes unklar. „Wir mühen uns, schnell Ersatz zu bekommen, weil die flauschigen Langohren besonders für die Kinder ein Besuchermagnet sind“, sagte Tschök-Engelhardt.

Unterdessen können sich die Besucher der Köbe über zwei Neuzugänge freuen, die ebenso kuschelig sind und die jüngsten Gäste begeistern dürften: Alpakas. Sie sind zwar nur vorübergehend da, wie Tschök-Engelhardt erklärt „sozusagen als Sommerfrischler“, seien aber sehr beliebt bei den Besuchern. Bis etwa Oktober, solange Grünfutter da ist, werden die Alpakas in der Köbe sein.

Quelle: Freie Presse , 19.08.2017

Zeitungsartikel: Trauer um tote Kaninchen, Freude über Alpakas2019-01-27T21:36:13+01:00

Mai 2017

Zeitungsartikel: Hier präsentiert sich der Nachwuchs der Peniger Köbe

2019-01-27T21:42:01+01:00

Hier präsentiert sich der Nachwuchs der Peniger Köbe

Foto: Mario Hösel

Das freut sicher nicht nur die jüngsten Besucher der Peniger Köbe: Ein acht Tage altes Kamerunschaf ist die neue Attraktion des Naturparks an der früheren Bundesstraße 95 (Foto). Doch nicht nur deshalb lohnt ein Besuch der städtischen Einrichtung, die von sich selbst sagt, der „klein-ste Zoo“ Sachsens zu sein. Rund 100 Tiere – neben Damwild, Kaninchen und Wasservögeln unter anderem ein Pferd – leben dort. Auch ein Spielplatz, der im Herbst 2015 und im Frühjahr 2016 dank Mitteln des Fördervereins in Höhe von 14.000 Euro neue Geräte erhielt, zieht gerade junge Familien mit ihren Kindern an. Außerdem lässt die Stadt zurzeit eine neue Voliere errichten. (acr)

Quelle: Freie Presse , 04.05.2017

Zeitungsartikel: Hier präsentiert sich der Nachwuchs der Peniger Köbe2019-01-27T21:42:01+01:00

April 2017

Zeitungsartikel: Osterfest lockt an die Köbe

2019-01-27T21:52:51+01:00

Osterfest lockt an die Köbe

Frau und Herr Hase hatten gestern in der Peniger Köbe allerhand zu tun. Schließlich galt es 150 Geschenke zu verteilen. Bisweilen ging es dabei auch sportlich zu, wie hier mit Joelle aus Milkau. Foto: Mario Hösel

Der Peniger Naturpark ist gestern offiziell in die Saison gestartet. Knapp 300 Gäste wollten sich das nicht entgehen lassen.

Penig. Der Auftakt fiel zwar nicht ins Wasser. Aber die nasskalte Witterung dürften die Macher des Ostergrillens im Peniger Naturpark Köbe gestern dennoch ein wenig an der Anzahl der Besucher gemerkt haben. Geschätzt mehr als 300 Gäste zählte der Förderverein. „Schade ist, dass das Wetter nicht gut war. Zum Glück setzte der Regen aber erst gegen Mittag ein“, bemerkte Vereinsvorsitzender Daniel Just.

Dennoch wurde für diejenigen, die dennoch den Weg hierher fanden, einiges geboten. Ein Hingucker waren zweifellos ein Mann und eine Frau im Hasenkostüm, die im österlich geschmückten Gelände umherzogen und annähernd 150 Geschenke an die Mädchen und Jungen verteilten. Dabei durften sich die Beschenkten bisweilen sportlich betätigen, wie zum Beispiel Joelle aus Milkau, die am Spielplatz an der Reckstange einen Klimmzug machte. „Der Weihnachtsmann will ja schließlich auch ein Gedicht hören, bevor es die Geschenke gibt“, sagte der männliche Osterhase.

Froh zeigte sich der Vereinschef Just am Rande der Veranstaltung darüber, dass es mit Unterstützung der Stadt Penig gelungen ist, zwei Mitarbeiter über eine bis Ende 2018 laufende Maßnahme beim Förderverein anzustellen. „Die Mitarbeiter sind eine echte Hilfe. Zu tun gibt es ja immer viel.“ Damit wird das Ausflugsziel für Besucher wie Oliver Symanzik aus Penig noch attraktiver. „Es ist schön hier, vor allem für die Kinder. Die Nähe zu den Tieren ist toll. Wir kommen gern hierher.“

Mit dem Köbefest findet der nächste Höhepunkt am 28. Mai statt.

Quelle: Freie Presse , 18.04.2017

Zeitungsartikel: Osterfest lockt an die Köbe2019-01-27T21:52:51+01:00

Zeitungsartikel: Neue Behausung für gefiederte Bewohner

2019-01-27T22:02:57+01:00

Neue Behausung für gefiederte Bewohner

Foto: Mario Hösel

Im Naturpark Köbe in Penig wird derzeit eine Voliere umgestaltet. Die Arbeiten führen Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Penig, im Bild André Giller, aus. Einerseits erneuern sie die in die Jahre gekommene Holzkonstruktion und zum anderen erhält die Voliere ein festes Dach, um bei möglichen erneuten Vogelgrippeausbrüchen bessere Möglichkeiten zur Tierhaltung zu haben. Weitere große und kleinere Bau- und Erneuerungsmaßnahmen sind ebenfalls schon in Planung. So soll der vorhandene Hasenstall an die aktuellen Notwendigkeiten der Tierhaltung angepasst werden. Das heißt, dass Trennwände entfernt werden und die Tiere somit mehr Auslauf haben. Zudem soll Platz für weitere Sitzgelegenheiten für die Besucher geschaffen werden. Geplant ist, dass alle Maßnahmen bis zum Köbe-Fest am 28. Mai beendet sind. Ein abwechslungsreiches Programm soll dann wieder große und kleine Tier- und Naturfreunde in den Park locken.

Quelle: Freie Presse , 06.04.2017

Zeitungsartikel: Neue Behausung für gefiederte Bewohner2019-01-27T22:02:57+01:00

September 2016

Zeitungsartikel: Sanierung – In der Köbe gibt es eine neue Brücke

2019-01-27T22:08:18+01:00

Sanierung – In der Köbe gibt es eine neue Brücke

Penig. Die kleine Brücke über einem Zulauf zum Teich im Peniger Tierpark Köbe soll spätestens Anfang kommender Woche erneuert sein. Die Stahlkonstruktion, die die Firma Stahlbau Amerika gefertigt hat, liegt bereits; nun muss der städtische Bauhof noch die Holzbohlen und Geländer montieren. Dies teilte das Bauamt gestern auf Anfrage mit. Die alte Brücke war marode. Starkregen und Hochwasser der vergangenen Jahre hatten der Querung den Rest gegeben. Etwa 7000 Euro kostet das neue Bauwerk. Der kleine Teich im Tierpark an der ehemaligen Bundesstraße 95 wird vom Markersdorfer Dorfbach gespeist und fliest weiter in die Zwickauer Mulde. (scf)

Quelle: Freie Presse, 15.09.2016

Zeitungsartikel: Sanierung – In der Köbe gibt es eine neue Brücke2019-01-27T22:08:18+01:00

Juni 2016

Zeitungsartikel: Neue Verbotsschilder in Peniger Köbe sollen falsches Füttern eindämmen

2019-01-27T14:41:17+01:00

Neue Verbotsschilder in Peniger Köbe sollen falsches Füttern eindämmen

Foto: Mario Hösel

Die vermeintliche Tierliebe der Besucher hat in der Vergangenheit schon mehreren Tieren der Peniger Köbe auf qualvolle Weise das Leben gekostet. Zuletzt verendete im Frühjahr Damwild, darunter ein junges Kalb. Weil manche Gäste die bisherigen Warnhinweise, Tiere nicht zu füttern, ignorierten, wird künftig mit zwölf neuen Warnschildern auf das Verbot aufmerksam gemacht. Die Tafeln spendete der Förderverein der Köbe, der laut Vorstand Daniel Just jüngst auch 14.000 Euro aus eigenen Mitteln für den Spielplatz bereitgestellt hatte. „Die Gestaltung der Schilder hat freundlicherweise die Grafikerin und Fotografin Bianka Behrami aus Tauscha übernommen“, so Just weiter. Bürgermeister Thomas Eulenberger (CDU) betont: „Wir erhoffen uns dadurch, dass sich die Besucher endlich an das Fütterungsverbot halten.“ (acr)

Quelle: Freie Presse , 08.06.2016

Zeitungsartikel: Neue Verbotsschilder in Peniger Köbe sollen falsches Füttern eindämmen2019-01-27T14:41:17+01:00
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